Theorie und Praxis

Wo ist Gott in schweren Zeiten?

Ein philosophisches Gespräch mit Kindern. Von Rebecca Rehm.

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„Wo ist Gott angesichts von Leid, Krieg und Tod?“ Die Frage nach Gott in schweren Zeiten und dem damit verbundenen Gottesbild kennen wir alle. Auch Kinder stellen diese Fragen – etwa wenn ein naher Verwandter schwer erkrankt, das eigene Haustier stirbt oder Kriegsbilder über den Fernsehschirm flimmern. Ein fragenorientierter Religionsunterricht will nicht bei diesen Kinderfragen stehen bleiben, sondern begibt sich auf die Suche nach Antwortmöglichkeiten.

Ein zentraler Baustein für einen fragenorientierten Religionsunterricht ist dabei das Philosophieren, das eine „produktive Wechselbeziehung zwischen den Erfahrungen und Fragen der Kinder und den Worten der Bibel“ (Rainer Oberthür) anstrebt. Folgende Unterrichtsstunde für die 3. Klasse nähert sich der Theodizee-Frage auf kindgerechte Weise und ermutigt zu individuellen Antworten. Ziel und Anliegen der Stunde ist, dass die SchülerInnen anhand eines theologisierenden Gesprächs eine eigene Vorstellung zu der Frage „Wo ist Gott in schweren Zeiten?“ entwickeln. Dabei sollen sie Bezug zu bisher erarbeiteten biblischen Erzählungen nehmen, eigene Gedanken verbal und gestalterisch zum Ausdruck bringen und ihre individuelle Gottesvorstellung erweitern.

Einbindung in Unterrichtssequenz

Das Gespräch um „Gott in schweren Zeiten“ ist in eine Sequenz aus 15 Unterrichtseinheiten eingebunden. Damit die Kinder den Überblick behalten, werden die Kernerkenntnisse jeder Unterrichtseinheit (UE) in einer Sequenzwand festgehalten. UE 1 und 2 kreisen zunächst um die individuelle Gottesvorstellung der Kinder und stellen Fragen wie „Wer ist Gott für mich?“ oder „Was macht Gott?“. In den UE 3 bis 5 werfen die SchülerInnen dann einen Blick auf beispielhafte Glaubenserfahrungen im Alten Testament: In der Erzählung von Mose am brennenden Dornbusch begegnen die SchülerInnen dem Namen Gottes. Seine Zusage, das leidende Volk Israel zu retten, zu begleiten und zu beschützen, wird mit eigenen Lebenssituationen des Hörens und Vertrauens auf Gott verbunden. Das zweite Beispiel, die Rettung des Volkes Israel am Schilfmeer, führt dann ein konkretes Beispiel für Gottes rettendes Handeln vor Augen. In den UE 6 bis 9 wird im Rückgriff auf die Flucht-Erfahrungen Abrahams der Begriff des Vertrauens biblisch ergründet und philosophisch beleuchtet. Die SchülerInnen fühlen sich in Abrahams Situation ein, nehmen seine Gefühle wahr und denken dabei über den Heimat-Begriff nach. Abrahams Bund mit Gott und dessen Erfahrungen mit Gottes Verlässlichkeit und Nähe führen zu einer eigenen Definition von Vertrauen. In UE 10 reflektieren die SchülerInnen Stationen aus dem Leben Jesu, in dessen Leiden, Tod und Auferstehung ein unbegrenztes Vertrauen auf den Vater aufscheint. Auch hier fließen eigene Erfahrungen mit Leid, Trauer, Hilfe, Trost und Hoffnung ein.

Anhand ausgewählter Psalmen erleben die SchülerInnen in UE 11 eine individuelle Form der Verarbeitung von Klage und Hoffnung. Die Erfahrungen des Propheten Elija am Berg Horeb (UE 11) erweitern das Bild um den Aspekt der Verborgenheit und Unbegreiflichkeit Gottes. Auf der Basis dieses Vorwissens werden die SchülerInnen in UE 13 in ein theologisierendes Gespräch zur Frage „Wo ist Gott in schweren Zeiten?“ geführt. Dabei sollen sie eine eigene Vorstellung entwickeln, inwiefern Gottes Zusage, da zu sein, auch in schweren Zeiten zutrifft. Die beiden abschließenden UE 14 und 15 wollen das Gelernte bilanzieren und reflektieren: Die SchülerInnen können eigene Erfahrungen als Gotteserfahrungen deuten und begreifen diese als Zusage für alle Menschen. Im Abschlussgespräch geht es um Bewusstmachen und Kommunizieren der eigenen Gottesvorstellung und möglicher Veränderungen.

Vorüberlegungen das philosophische Gespräch

Zur Vorbereitung des philosophischen Gesprächs in UE 13 empfiehlt sich die Anfertigung einer Gedankenkarte, die die Vielfalt möglicher Aspekte und Gedanken verdeutlicht. Ein sinnvoller Ausgangspunkt kann sein, dass die SchülerInnen „schwere Zeiten“ persönlich definieren. Dabei wird es einerseits um hoffnungsvolle Sicherheit gehen, die in der Grundlage des Glaubens wurzelt, andererseits aber auch um Zweifel, Verunsicherung und die damit verbundene Theodizee-Frage. Wichtig ist dabei das Bewusstsein, dass auch schwere Zeiten einen Sinn in sich bergen. Welche Rich- tung das Gespräch dann tatsächlich nimmt, entscheiden die SchülerInnen unter sanfter Anleitung der Lehrkraft im Verlauf selbst; die moderierende Tätigkeit wird dabei nach und nach in Schüler- hand übergeben.

Grundlagen – Was bringen DrittklässlerInnen mit?

SchülerInnen der dritten Jahrgangsstufe verfügen über ein erweitertes Repertoire an biblischen Erzählungen, die ihnen bei der Suche nach Antworten behilflich sein können. Sie sind bereits erprobt darin, über anspruchsvolle, große Fragen nachzudenken, zu hinterfragen, zu begründen und darzulegen.

Die Basis für ein philosophisches Gespräch bilden stets die Erfahrungen der Kinder selbst: Die meisten SchülerInnen kennen Situationen des Zweifelns, der Ängste und Sorgen. Vielleicht hat auch das ein oder andere Kind bereits bewusst oder weniger bewusst die Nähe Gottes gesucht und sich selbst gefragt: „Wo bist du, Gott, in dieser schweren Zeit?“

Klar sein sollte man sich darüber, dass sich Kinder in diesem Alter in einem Umbruch befinden: Während einige noch schwer verstehen, wo Gott in genau diesen schweren Zeiten zu finden ist und warum er „gleichzeitig bei uns allen sein kann“, haben andere den mythisch-wörtlichen Glauben bereits überwunden. Einzelne blicken gar schon in tiefergehende Hintergründe und finden im Lau- fe des Gesprächs Gedankenanregungen, Gottes Sicherheit auch in schweren Lebenslagen zu spüren und zuzulassen.

Praktische Umsetzung

Für den Stundenbeginn eignet sich ein Lied zum Thema. Dann wiederholt ein Kind an der Sequenzwand den bisherigen Verlauf und stellt dazu eigene Fragen an die Klasse.

Zum thematischen Einstieg kann die Geschichte „Varenka“ von Bernadette Watts nacherzählt werden, in der Gott auf unvorhersehbare Weise in das Leben der Menschen eingreift. Mit der „Fuß- stapfen-Methode“ wird die Erzählung strukturiert; hilfreich sind auch eine Einfühlungsübung oder ein Psalm, der in das Bodenbild integriert wird.

An die Erzählung schließen sich erste freie Schüleräußerungen an. Dabei wird die philosophische Frage schon teilweise von den SchülerInnen angerissen. Die Lehrkraft greift diese Frage gezielt auf, konkretisiert und visualisiert sie in Form eines Bilderrahmens.

Das Herzstück der Unterrichtsstunde – das eigentliche Gespräch – dauert je nach Erfahrung der Kinder etwa 10 bis 15 Minuten. Mit Hilfe zuvor vereinbarter Gesprächsregeln und eines Gesprächsballs werden die Äußerungen gesammelt. Die Lehrkraft vertieft und hinterfragt die Wortmeldungen, provoziert und führt das Gespräch (anhand der Gedankenlandkarte) weiter in die Tiefe. Besonders zu Beginn fällt es den Kindern schwer, unvollständige Aussagen zuzulassen, nachzufragen, zu hinterfragen und eigenständig bereits bekannte biblische Inhalte einzubauen. Mit zunehmender Erfahrung kann sich die Lehrkraft aber dann immer mehr zurücknehmen. Am Ende des Gesprächs, das bewusst eingeläutet wird, steht keine konkrete Antwort. Ziel des Philosophierens ist es, eine komplexe theologische Frage facettenreich zu beleuchten, ohne dabei eindimensionale Antworten zu geben.

Einige symbolische Gegenstände (Feder, Stein, Herz, Teelicht, Edelstein) sollen den SchülerInnen dann helfen, eine persönliche Erkenntnis zu formulieren. In einer kreativen Weiterarbeit beschäfti- gen sich die Kinder nochmals individuell mit dem Thema – möglich sind hier ein Bodenbild, ein Gedicht, die Symbolkartei von Rainer Oberthür (ausleihbar im RPI)  oder die Arbeit mit der Lernwand. Die Kinder stellen ihre Ergebnisse aktiv vor und umreißen nochmals die philosophische Ausgangsfrage.

 Zum Abschluss erzählt die Lehrkraft das Ende der Varenka- Erzählung und schlägt damit eine Brücke zum Beginn der Unterrichtsstunde.

Wo ist Gott in schweren Zeiten?“- ein philosophisches1 Gespräch mit Kindern: Ausführliche Stundenbeschreibung mit Materialien

Lernbereiche23

Priorisierter Lernbereich:

Lernbereich 3 „Nach Gott fragen – Gottesvorstellungen und biblische Glaubensbezeugnisse“ Weitere Lernbereiche im Sinne des kumulativen Lernens:
Lernbereiche 6 „Mit Gott auf dem Weg – Glaubenserfahrungen des Volkes Israel“,
Lernbereich 4 „Ausdrucksformen des Glaubens an Gott – Beten und Handeln, Bilder und Symbole“.

Grundlegende Kompetenzen

Die Schüler*innen „formulieren vor dem Hintergrund freudiger und leidvoller Erfahrungen ihre Fragen nach Gott. In biblischen Zeugnissen entdecken sie, wie Menschen Gottes Nähe, aber auch Verborgenheit erleben, und setzen eigene Erfahrungen dazu in Beziehung. Sie nehmen wahr, wie in Bildern von Gott gesprochen wird, und bringen in eigenen Worten, Bildern und Symbolen ihre Vorstellungen von ihm zum Ausdruck.“4

Stundenschwerpunkt

Die Schüler*innen entwickeln anhand eines theologisierenden Gesprächs eine eigene Vorstellung zu der Frage „Wo“ ist Gott in schweren Zeiten?, bringen dabei eigene Gedanken verbal und gestalterisch verständlich zum Ausdruck und erweitern ihre individuelle Gottesvorstellung. Die SuS nehmen dabei Bezug zu bisher erarbeiteten biblischen Erzählungen.

Kompetenzerwartungen 5

Die Schüler*innen
• beschreiben begründet eine eigene Definition von „schweren“ Zeiten und benennen Beispiele.
• begründen selbst erfahrene „schwere“ Zeiten, in denen sie Gottvertrauen spürten oder Gotteszuspruch gewünscht hätten.
• bringen aus der Perspektive ausgewählter biblischer Gestalten Erfahrungen der Begegnung mit Gott zum Ausdruck und integrieren diese selbstständig in das Gespräch und die anschließende Argumentation.
• setzen sich auf subjektive, aktive Weise mit der großen Frage verbal und gestalterisch auseinander. Dabei begründen, korrigieren und erweitern sie ihre eigenen Standpunkte und Vorstellungen.
• tauschen sich gezielt über verschiede Ansichten aus, gehen begründet auf die Aussagen und Umsetzungen der Mitschüler*innen ein. Dabei nehmen sie verschiedene Ansichten wahr.

Sequenzverlauf

© Rebecca Rehm

 

UE

Thema

Lernbereich mit passenden

Kompetenzerwartungen

Prozessbezogene Kompetenzen

Lernen vorbereiten und initiieren

1.und 2. UE

Unsere individuelle

Vorstellung von Gott

Wer ist Gott für mich?“

Was macht Gott?“

Lernbereich 3: Nach Gott fragen – Gottesvorstellungen und biblische

Glaubensbezeugnisse

SuS zeigen eigene Gottesvorstellungen begründet in altersgemäßer Sprache auf.

Kommunizieren, gestalten

Lernen eröffnen und gestalten

3. – 5. UE

Die Erzählung von Mose (Wiederholung, Vertiefung

mit Blick auf den Gottesbezug)

Lernbereich 6: Mit Gott auf dem Weg – Glaubenserfahrungen des Volkes Israel

Lernbereich 3

3. UE

Gott beschützt Mose

SuS erleben Gottes Schutz stellvertretend bei Mose und deuten diesen für das eigene Leben.

Verstehen, wahrnehmen

4. UE

Der brennende Dornbusch

SuS begegnen Gottes Namen. SuS interpretieren den Namen Gottes Jahwe als Zusage und Anspruch.

SuS verbinden dies mit eigenen Lebenssituationen des Hörens und Vertrauens auf Gott.

Wahrnehmen, verstehen

5. UE

Gott rettet sein Volk am Schilfmeer

SuS sehen die Erzählung des Exodus als

Glaubensbezeugnis von Gottes rettendem Handeln und stellen den Schutz Gottes fest.

Verstehen, kommunizieren, wahrnehmen

6. – 8. UE

Abraham (Wiederholung und

Vertiefung mit Blick auf den Gottesbezug)

Lernbereich 3

6. UE

Abraham auf der Flucht

SuS fühlen sich in die herausfordernde Situation Abrahams ein und nehmen die Gefühle differenziert wahr.

Wahrnehmen, verstehen, teilhaben

7. UE

Was ist Heimat?

SuS philosophieren mit Blick auf die Abraham-Erzählung über die Frage „Was ist Heimat?“.

Kommunizieren,

wahrnehmen, teilhaben

8. UE

Gottes Bund mit Abraham

SuS erfahren Gottes Verlässlichkeit sowie Nähe und interpretieren diese.

Verstehen, wahrnehmen, teilhaben

9. UE

Was ist Vertrauen?

SuS entwickeln in einem philosophischen Gespräch eine eigene Vorstellung davon, was Vertrauen ist.

Kommunizieren, gestalten

Kompetenzen stärken und erweitern

10. UE

Jesus muss auch vertrauen.

Sein Leiden, Tod und seine

Auferstehung

Lernbereich 8: Jesus, der Christus – Leben,

Leid, Tod und Auferstehung

SuS deuten Jesus unbegrenztes Vertrauen auf seinen Vater.

SuS identifizieren die Auferweckung als rettendes Handeln Gottes an Jesu.

SuS reflektieren eigene Erfahrungen mit Leid, Trauer, Hilfe, Trost und Hoffnung.

Verstehen, kommunizieren, gestalten

11. UE

Psalmen der Klage und der Hoffnung

Lernbereich 8

SuS entdecken ausgewählte Psalmen als Möglichkeit, Erfahrungen darzustellen.

SuS entwickeln eine Vorstellung für

Situationen der Hoffnung und des Klagens.

Verstehen

12. UE

Elija (1 Kön. 19,4-13a)

Lernbereich 3

SuS nehmen die Verborgenheit und

Unbegreiflichkeit Gottes aus der Perspektive Elijas wahr und bringen die erweiterte Erfahrung mit Gott zum Ausdruck.

Wahrnehmen, kommunizieren

13. UE

Wo“ ist Gott in schweren Zeiten?

Lernbereich 3

SuS entwickeln in einem theologisierenden Gespräch eine eigene Vorstellung, inwiefern Gottes Zusage, da zu sein, auch in schweren Zeiten zutrifft.

Kommunizieren, gestalten

Lernen bilanzieren und reflektieren

14. UE

Eigene Erfahrungen als

Gotteserfahrungen deuten

Ist Gott für alle da?

Lernbereich 3

Lernbereich 10: Menschen anderer Religionen und Weltanschauungen begegnen.

SuS deuten eigene Erfahrungen als Gotteserfahrung und erfahren Gottes Beistand für alle.

Kommunizieren, teilhaben, urteilen

15. UE

Unsere (veränderte) individuelle Vorstellung von

Gott

Wer ist Gott für mich nun?“

Lernbereich 3

SuS zeigen eigene Gottesvorstellungen begründet in altersgemäßer Sprache auf,

dabei beachten sie mögliche Veränderungen.

Kommunizieren, gestalten, verstehen

Elementarisierung

Elementare Strukturen

Beim Philosophieren stehen die Kompetenzen der religiösen Ausdrucksfähigkeit im Sinne der Ausdruckskompetenz, Urteilskompetenz und Wahrnehmungskompetenz im Vordergrund. Durch Einbezug der Sequenzwand im Sinne des kumulativen Lernens kann auch die biblisch-theologische Kompetenz einbezogen werden. Das Zentrum des Philosophierens bildet die kommunikative Kompetenz (prozessbezogene Kompetenz: Kommunizieren).
Kinder beginnen bereits im frühen Kindesalter Fragen zu stellen. Diese zielen auch auf die Frage nach der Gottesvorstellung. Ein fragenorientierter Religionsunterricht bleibt nicht bei diesen Kinderfragen, sondern geht den Schritt weiter und begibt sich auf die Suche nach Antwortmöglichkeiten. Mit dem Ziel einer „produktive[n] Wechselbeziehung zwischen den Erfahrungen und Fragen der Kinder und den Worten der Bibel“6 bildet das Philosophieren einen zentralen Baustein des frageorientierten Religionsunterrichts.7

Die Frage „Wo ist Gott in schweren Zeiten“ positioniert sich als philosophische Frage und ermöglicht daher keine eindeutige Beantwortung. Mit Blick auf eine Gedankenkarte, die im Voraus an ein philosophisches Gespräch angefertigt werden muss, finden sich zahlreiche Aspekte und Gedankenanregungen, die in diesem philosophischen Gespräch Anklang finden können. Welche Richtung ein solches Gespräch einschlägt, entscheiden die Schüler*innen im Verlauf des Gesprächs mit Leitung der Lehrkraft, die jedoch ihre moderierende Tätigkeit nach und nach in Schülerhand übergibt. Zunächst ist eine Überlegung dessen, wie sich „schwere Zeiten“ persönlich definieren, sinnvoll. Die Gedankengänge, die mit dieser Frage einhergehen, bilden sich in zwei Richtungen aus. Auf der einen Seite die hoffnungsvolle Sicherheit, die in der Grundlage des Glaubens wurzelt. Auf der anderen Seite die zweifelnde und verunsicherte Blickrichtung, die eine Tangente zu der immer wieder aufkommenden Theodizee-Frage bildet. Zweitere, deutlich belastendere Sichtweise, ist aber genauso ein Teilbereich der komplexen Fragestellung wie die Gewissheit, dass auch schwere Zeiten einen Sinn in sich verstecken. Detaillierte Einblicke in die vielschichtigen Aspekte, die sich hinter der Frage verstecken, sind in der Gedankenlandkarte aufgeführt.

© Rebecca Rehm

Elementare Erfahrungen

Die Frage nach Gott präzisiert sich im Laufe der Grundschulzeit immer weiter und führt von Fragen wie „Wer ist Gott?“, „Wo wohnt Gott?“ bis hin zu den Fragen „Wo ist Gott in schweren Zeiten?“, „Hilft Gott immer?“ und „Warum lässt Gott das überhaupt zu?“
Schüler*innen der dritten Jahrgangsstufe verfügen bereits über ein erweitertes Repertoire an biblischen Erzählungen, die ihnen auf dem Weg nach der Frage „Wo ist Gott in schweren Zeiten“ behilflich sein können und Denkanstöße bieten. Zu dem Zeitpunkt der Bearbeitung dieser philosophischen Frage sind die Kinder bereits erprobt darin, über anspruchsvolle, große Fragen nachzudenken, zu hinterfragen, zu begründen und darzulegen. Dies bahnt sich im Laufe der Zeit mit zunehmender Erfahrung an und ermöglicht eine immer tiefergreifende philosophische Gesprächsrunde.
Zentrales Gedankengut für das philosophische Gespräch bilden jedoch die eigenen Erfahrungen der Kinder, die sie im Laufe der Zeit selbst gesammelt haben. Die meisten Schüler*innen kennen Situationen des Zweifelns, der Ängste und Sorgen. Das ein oder andere Kind suchte dann bereits bewusst oder weniger bewusst die Nähe Gottes und die Frage „Wo bist du Gott, wo bist du in dieser schweren Zeit?“. Besonders Schüler*innen der dritten Klasse differenzieren bereits soweit, dass sie über den Gedanken „Gott ist gerade mit jemand anderem beschäftigt“ hinweggehen. Dies ist jedoch ein Phänomen jüngerer Schüler*innen.

Elementare Zugänge

Beim Philosophieren mit Schüler*innen einer dritten Klasse wird häufig besonders gut deutlich, dass sich die Kinder in ihrem individuellen Entwicklungstand gerade in einem Umbruch befinden. Wohingegen bereits einige Kinder den mythisch-wörtlichen Glauben überbrückt haben und somit eine andere Sichtweise auf die Frage haben, fällt es anderen Kindern noch schwer zu verstehen, „wo“ Gott in genau diesen schweren Zeiten zu finden ist und warum Gott „gleichzeitig bei uns allen sein kann“. Einzelne Schüler*innen blicken bereits in die tiefergehenden Gedankengänge der Frage ein und finden für sich im Laufe des Gesprächs Gedankenanregungen, Gottes Sicherheit auch in schweren Lebenslagen zu spüren und zuzulassen.

Elementare Wahrheiten

Die existentielle Bedeutsamkeit des Themas für das Leben der Schüler*innen eröffnet sich im Laufe des Gespräches durch die individuellen Erfahrungen und entsprechende Erläuterungen der Kinder.
Die bildenden Aspekte der unterrichteten Thematik innerhalb des philosophischen Gesprächs liegen darin, zu erkennen, dass Gottes Beistand in allen Höhen und Tiefen gewiss und die schweren Zeiten möglicherweise eine Notwendigkeit des Lebens darstellen, ganz in Anlehnung an die Theodizee-Frage.

Praktische Umsetzung mit Verlaufsplan

Lernen vorbereiten und initiieren, Einstimmung

Die Schüler*innen singen ein passendes Lied zum Thema „Philosophieren“, das bereits auf das bevorstehende Gespräch einstimmt.

Wiederholung, Anknüpfung an der Sequenzwand

Ein Kind wiederholt an der Sequenzwand den bisherigen Verlauf und stellt dazu geeignete, selbst ausgewählte Fragen an die Klasse.

Vorbereitung auf das philosophische Gespräch

Die Vorbereitung auf das philosophische Gespräch ist durch zahlreiche Möglichkeiten realisierbar.
Bilderbücher, Bild- oder Textimpulse eignen sich besonders gut. In diesem Falle wird die Geschichte von „Varenka“ 8 in leicht abgewandelter Form begonnen zu erzählen. Eine Unterbrechung wird in Form der „Fußstapfen-Methode“ zur Einfühlungsübung eingebaut. An passenden Stellen wird je ein Psalm in das Bodenbild integriert.

Lehrererzählung aus dem Bilderbuch Varenka

Vor langer Zeit lebte weit weg von hier tief im Wald eine Frau namens Varenka. Sie war rundherum zufrieden, bis an einem Tag einige Leute zu ihr kamen. „Varenka, wir sind in Eile. Dort drüben ist ein schrecklicher Krieg. Er kommt jeden Tag näher. Pack schnell deine Sachen zusammen und flieh mit uns, bevor dir etwas passiert.“ -> Fußstapfen-Methode
Varenka machte sich Sorgen: „Wer kümmert sich um die Wanderer, die kommen? Oder die Kinder, die sich verirren? Nein, ich muss hier bleiben und diese aufnehmen! Aber beeilt ihr euch, Gott soll euch in dieser schweren Zeit beschützen.“ Da eilten die Leute alleine davon. Varenka lauschte: „Heute sind sie noch fern, aber morgen sind sie schon näher. Was wird dann aus mir lieber Gott? Schütze mich und mein Haus, sodass mich die Männer aus dem Krieg nicht sehen können. Lieber Gott, lass mich nicht allein in dieser schweren Zeit. Gott verlass mich nicht, du hast es mir zugesagt.“ Mit diesem Gebet ging sie zu Bett. (BB: Ich werde dich nie verlassen (Josua 1,5))
Doch der Krieg kam näher und Varenka sah weiterhin keinen Schutz für ihr Haus. „Was wird aus mir? Gott, wo bist du in dieser schweren Zeit, wenn die Menschen dich brauchen?“ (BB: Wie lange noch muss ich Sorgen tragen in meiner Seele, Kummer in meinem Herzen Tag für Tag (Psalm 13,3))
In den folgenden Tagen nahm Varenka einen Hirten mit Tieren auf. Zusammen beteten sie zu Gott: „Bitte, komm schnell. Gib uns Schutz und Kraft und baue eine Mauer um mein Haus. Aber du hast nicht mehr viel Zeit.“
Die Nacht kam (kurze Pause), doch Varenka entdeckte auch jetzt keinen Schutz, keine Mauer für ihr Haus. -> Philosophisches Gespräch

Vorgabe einer großen Frage

Freie Schüleräußerungen schließen sich an die Lehrererzählung an. Die philosophische Frage wird teilweise schon von den Schüler*innen angerissen, von der Lehrkraft dann konkretisiert und in Form eines Bilderrahmens visualisiert. Die Fragen können auch frei von den Schüler*innen gewählt werden.

Lernwege eröffnen und gestalten

Führen des philosophischen Gesprächs

Das Gespräch beginnt mit der Wiederholung der Gesprächsregeln, bei Bedarf kann hierzu eine Impulskarte verwendet werden. Die Regeln sind im Voraus mit den Kindern zu vereinbaren und immer wieder zu wiederholen.
Die Gesprächseröffnung findet durch die Visualisierung und erneuter Wiederholung der konkreten philosophischen Frage statt. Anschließend beginnt das Herzstück der Unterrichtsstunde, das eigentliche Gespräch. Die Dauer des Gespräches steigert sich mit zunehmender Erfahrung der Kinder, eine Gesprächsdauer von 10 – 15 Minuten bildet hierfür einen Richtwert. Je nach Vereinbarung wird ein Gesprächsball unter den Kindern hin- und hergeworfen und nach jeder Aussage oder nur nach Handzeichen an die Lehrkraft zurück geworfen. Diese vertieft und hinterfragt die Wortmeldungen der Schüler*innen, provoziert oder führt das Gespräch mit Blick auf die Inhalte der zuvor angefertigten Gedankenlandkarte weiter in die Tiefe.
Besonders zu Beginn fällt es den Kindern sehr schwer, unvollständige Aussagen zuzulassen, nachzufragen, zu hinterfragen und eigenständig bereits bekannte biblische Inhalte einzubauen. Diese Moderation unter den Schüler*innen intensiviert sich mit zunehmender Erfahrung, sodass sich die Lehrkraft immer mehr zurücknehmen kann.
Die Beendigung des Gesprächs wird mittels einer Zeitanzeige (z.B. eine Sanduhr – Paradox) verdeutlicht und schließlich verkündet. So haben die Kinder noch Zeit, die wichtigsten Gedankengänge darzustellen, können sich aber darauf einstellen, dass das Gespräch seinem Ende zugeht. Eine konkrete Antwort wird meist nicht gefunden, denn Ziel des Philosophierens ist es, eine komplexe theologische Frage facettenreich zu beleuchten, ohne dabei eindimensionale Antworten zu geben.

Kompetenzen stärken und erweitern

Im Anschluss an das eigentliche Gespräch findet eine Gesprächsauswertung statt. Diese zeigt sich zunächst in Form einer Daumenabfrage zur Methodenreflexion, bei der die eigentliche Gesprächsbeteiligung thematisiert wird. Anschließend findet eine Fokussierung des persönlichen Erkenntnisgewinns mithilfe symbolischer Gegenstände statt. Symbole wie beispielsweise eine Feder, ein Stein, ein Herz, ein Teelicht oder auch ein Edelstein helfen den Kindern dabei, ihren persönlichen Erkenntnisgewinn zu formulieren.

© Rebecca Rehm

Symbolische Gegenstände einer Schatzkiste9 und deren Intentionen:

Feder: Das ist mir besonders leicht gefallen;
Nuss: An dieser Stelle habe ich eine Nuss geknackt,
Knoten: Ich habe einen Knoten im Kopf,
Edelstein: Ein besonderer Gedanke für mich,
Herz: Mein schönster Gedanke,
Stein: Das ist mir besonders schwer gefallen,
Teelicht: Bei diesem Gedanken ist mir ein Licht aufgegangen.)

Daraufhin folgt eine kreative Weiterarbeit, die in Gruppen oder auch in anderen Arbeitsformen angeboten werden kann. Sie zielt darauf ab, dass sich die Schüler*innen je nach Stärke individuell kreativ mit der Frage beschäftigen können. Möglichkeiten sind hier unter anderem ein Bodenbild, die Anfertigung eines Gedichtes, die Arbeit mit der Symbolkartei von R. Oberthür oder die Arbeit mit der Lernwand.

Die anschließende Auswertung der kreativen Weiterarbeit bildet ein weiteres Zentrum der Unterrichtsstunde. Die kreativen Arbeiten werden nicht additiv nacheinander vorgestellt sondern von der Lehrkraft miteinander verzahnt angesagt und von den Schüler*innen präsentiert. Die aktive Mitarbeit aller Kinder ist hierbei essentiell und gewinnbringend. Dabei ist es wichtig, dass der Fokus bei der eigentlichen philosophischen Frage bleibt und immer im Blick behalten wird.

Gruppenarbeitsaufträge

Als Gedankenanregung wird ein passendes Lied, in dem mögliche Ideen zur Verarbeitung integriert sind, zur Verfügung gestellt. Die Arbeit mit der Symbol-Kartei von R. Oberthür10 setzt ein symbolisches Verständnis und Übung voraus. Zur kreativen Weitergestaltung des Bodenbildes werden Tücher verschiedener Farben und Stoffe zur Verfügung gestellt. Die Arbeit mit der Lernwand bedarf eines umfassenden Blicks über die gesamte Sequenz. Die Schüler*innen entwickeln ein Standbild zu einer ausgewählten biblischen Person. Als Hilfestellung nutzen sie (bei Bedarf) ihr zuvor selbst erstelltes Lapbook zu den Bibelgeschichten. Ein Symbol verdeutlicht den Schüler*innen die mögliche Ambivalenz biblischer Personen. Es begleitet die Klasse bereits während der Erarbeitung der Bibelgeschichten und wird von den Schüler*innen auch bei dem perspektivischen Sprechen aus Sicht des Standbildes einbezogen. Die Kinder verdeutlichen diese Ambivalenz auch beim perspektivischen Sprechen in der Präsentation der kreativen Weiterarbeit.

Die Psalmen 11 sind so ausgewählt, dass nicht alle optimal zutreffend sind. Sie entspringen alle der gemeinsamen Arbeit während der Sequenz und sind den Kindern bekannt. Aus didaktischen Gründen wurden die Psalmen teilweise sprachlich leicht vereinfacht bzw. angepasst.

Lernen bilanzieren

Zum Abschluss findet eine persönliche Bilanzierung im Plenum statt. Hierbei werden verschiedene
Gegenstände und Symbole als Anregung angeboten, sodass einzelne Kinder sich abschließend zu der Frage äußern können. Dieser Schritt bedarf zu Beginn viel Übung und geübter Umgang mit symbolischer Arbeit.
Im Anschluss wird von der Lehrkraft eine Brücke zu dem Beginn der Unterrichtsstunde geschlagen, indem die Lehrererzählung von Varenka zu Ende erzählt wird.

Früh am Morgen kam das Donnern immer näher. „Lieber Gott, ich warte schon so lange. Helfe mir, die schwere Zeit zu überstehen. Aber ich befürchte, es ist nun zu spät geworden. Ich habe dir doch vertraut.“ (BB: Ich aber, Herr, ich habe dir vertraut. (Psalm 31,15))
Die Nacht war sehr still. Nur ein leises Rieseln war zu hören. Varenka öffnete die Fenster und sah, dass viel Schnee fiel und das ganze Haus ummauerte. Jetzt wusste Varenka, was passiert war: „Ich war mir sicher, dass ich mich auf dich verlassen kann und du tief in meinem Herzen bist, auch in den schwersten Zeiten. Ich habe dich gebeten, mir Schutz und Kraft zu geben und nun hast du mir es gezeigt. Du hast mir Schutz und Kraft geg eben, diese Zeit zu meistern, du hast mich gehört. Ich muss manchmal lange warten. Ich verstehe nicht alles, so wie ich dich auch nicht immer verstehen kann – aber du hast einen Plan für uns.“
(BB: Ich sagte: Ich bin verstoßen […]. Doch du hast mein Flehen gehört, als ich rief. (Psalm 31,23))

© Rebecca Rehm

Die Arbeit mit der Lernwand bedarf eines umfassenden Blicks über die gesamte Sequenz. Die Schüler*innen entwickeln ein Standbild zu einer ausgewählten biblischen Person. Als Hilfestellung nutzen sie (bei Bedarf) ihr zuvor selbst erstelltes Lapbook zu den Bibelgeschichten.

Mögliches Bodenbild nach der kreativen Weiterarbeit und der abschließenden Lehrererzählung 12. Die von den Schüler*innen ausgewählten symbolischen Bilder zur persönlichen Bilanzierung (hier: Sanduhr, Büroklammer, Wollknäul, Seifenblase, Lupe) sind bereits integriert.

Rückkopplung zur sequenziellen Zielvorgabe

Die behandelte philosophische Frage wird von einem ausgewählten Kind in die Lernwand integriert und mündet in den Abschluss der Unterrichtsstunde mittels eines passenden Liedes, das gemeinsam gesungen wird.

Die Symbol-Kartei von Rainer Oberthür bietet viele vertiefende Zugänge zur Entwicklung und Erweiterung des Symbolverständnisses. Sie ist im RPI ausleihbar. Rainer Oberthür bietet auf seiner Homepage zudem eine einseitige Vorlage mit allen Bildern der Symbol-Kartei im Miniformat an, die für Kinderarbeiten verwendet werden kann (s. unter Material, „Oster-Special“ M4 ) und hat drei Mini-Erklärfilme zur Frage nach Tatsache und Geheimnis, Symbol und Metapher entwickelt (s. unter Material und Videos).

Quellenangaben

Akademie Kinder philosophieren im bbw e.V.: Zusatzausbildung Philosophieren Gesprächsführung.

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Hrsg.) (2014): LehrplanPLUS Grundschule in Bayern. München: Verlag J. Maiß.

BERNADETTE (1990): Varenka. 12. Auflage. Gossau Zürich, Hamburg: Nord-Süd Verlag AG.

Biesinger, A. (2015): Hört Gott mir zu, wenn ich bete? In: Biesinger, A./ Kohler-Spiegel, H. (2015): Gibt’s Gott? Die großen Themen der Religion. Kinder fragen- Forscherinnen und Forscher antworten. 7. Auflage. München: Kösel- Verlag, S. 45-52.

Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, des Bischofs von Lüttich, des Bischofs von BozenBrixen (1980) (Hrsg.): Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe. Stuttgart: Katholische Bibelanstalt.

Böttigheimer, C. (2016): Lehrbuch der Fundamentaltheologie. Die Rationalität der Gottes-, Offenbarungs- und Kirchenfrage. 3. Auflage. Freiburg i. B.: Herder.

Büttner, G. /Freudenberg-Lötz, P./ Kalloch, C./ Schreiner, M. (2014): Handbuch Theologisieren mit Kindern. Stuttgart: Calwer.

Freudenberger-Lötz, P. (2014): Gott als Begleiter. In: In: Büttner, G./Freudenberger-Lötz, P./Kalloch, C./Schreiner, M. (2014): Theologisieren mit Kindern. Einführung- Schlüsselthemen- Methoden. Stuttgart: Calwer- Verlag, S. 87-90. 234-238.

Horn, R./ Landgraf, M. / Walter, U. (2013): Ich hab im Leben viele Fragen. In: Reli Hits. Lieder für den Religionsunterricht. Lippstadt: KONTAKTE Musikverlag.

Michalik, Kerstin: Das philosophische Gespräch als Methode zur Rekonstruktion von Vorstellung und Weltdeutung von Kindern. In: De Boer, Heike/ Michalik, Kerstin (Hrsg.) (2018): Philosophieren mit Kindern – Forschungszugänge und –perspektiven. Opladen: Verlag Barbara Budrich, S. 122-133.

Oberthür, R. (2012): Die Symbol-Kartei. 88 Symbol- und Erzählbilder für Religionsunterricht und Gruppenarbeit. 6. Auflage. München: Kösel-Verlag.

Oberthür, R. (1998): Kinder fragen nach Leid und Gott. Lernen mit der Bibel im Religionsunterricht; ein Praxisbuch. München: Kösel-Verlag.

Oberthür, R. (1995): Kinder und die großen Fragen. Ein Praxisbuch für den Religionsunterricht. 11. Auflage. München: Kösel-Verlag.

Reil, E.: Theologischer Leitfaden zum Fachlehrplan Katholische Religionslehre Grundschule. In: Katholisches Schulkommissariat in Bayern (Hg.) (2015): Handreichung zum LehrplanPLUS, Katholische Religionslehre in der Grundschule, München.

Ullmann, F. (2014): Mit Liedern theologisieren. In: Büttner, G./Freudenberger-Lötz, P./Kalloch,

C./Schreiner, M. (2014): Theologisieren mit Kindern. Einführung- Schlüsselthemen- Methoden. Stuttgart: Calwer- Verlag, S. 87-90.

Von Braunmühl, S. (2015): Luftpost an den lieben Gott. In: Grundschule Religion 5/2015. Gott: vielfältig und geheimnisvoll. Seelze: Friedrich Verlag, S. 13-15.

Von Braunmühl, S. (2020): Hilft beten, Varenka? In: Grundschule Religion 1/2020. Hilft beten? Seelze: Friedrich Verlag, S. 18-19.

Anmerkungen

1 Zur Vereinfachung wird im Folgenden vordergründig von „philosophieren“ gesprochen. In diesem Falle liegt der Fokus auf dem religiösen Blickwinkel des Philosophierens und meint daher weitgehend das Theologisieren.

2 Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Hrsg.) (2014): LehrplanPLUS Grundschule in Bayern. München: Verlag J. Maiß, S.

3 ff.

4 Vgl. ebd., S. 110.

5 Vgl. ebd., S. 210.

6 Oberthür, R. (1998): Kinder fragen nach Leid und Gott. Lernen mit der Bibel im Religionsunterricht; ein Praxisbuch. München: Kösel-Verlag. S. 174.

7 Vgl. ebd.

8 Vgl. Bernadette (1990): Varenka. 12. Auflage. Gossau Zürich, Hamburg: Nord-Süd Verlag AG.

9 Foto: Rebecca Rehm

10 Oberthür, R. (2012): Die Symbol-Kartei. 88 Symbol- und Erzählbilder für Religionsunterricht und Gruppenarbeit. 6. Auflage. München: KöselVerlag. Ausleihbar im RPI.

11 Originaltexte zu den Psalmen aus: Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz, des Bischofs von Lüttich, des Bischofs von Bozen-Brixen (1980) (Hrsg.): Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe. Stuttgart: Katholische Bibelanstalt.

12 Foto: Rebecca Rehm

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